Wohnwunder Wohnengel Fotogalerie

Astrid und Udo sind zusammen in eine Wohnung gezogen und haben sich neu eingerichtet. Die beiden sind glücklich mit der Wahl ihrer Möbel, und trotzdem fühlen sie sich noch nicht recht wohl. Gerade im Schlafzimmer fehlt es an romantischer Stimmung und der richtigen Kuschelatmosphäre. Die sollen ihnen jetzt die Wohnengel Katrin und Anke ins Haus bringen.

Gestaltung mit Tapeten

Die beiden vom Thema Do-It-Yourself begeisterten Engel, die sich von der Deutschen Heimwerkerakademie mit immer neuen Tipps und Tricks versorgen lassen, haben auch gleich eine Idee, wie man was aus dem Schlafzimmer machen könnte. Mit der richtigen Tapete sollte es hier viel gemütlicher aussehen. Weiße Raufaser ist eben doch nicht immer das gelbe vom Ei. Die beiden Engel raten Astrid und Udo dazu, Vinyltapete zu verwenden und verschiedene Farben und auch ein Muster zu kombinieren. Im gut sortierten Baumarkt kann man anhand von Tapetenbüchern aus einer großen Vielfalt auswählen. Was nicht direkt auf Lager ist, wird bestellt.

Wer denkt, Tapete gehöre nur an die Wände eines Raumes, irrt sich. Die Wohnengel haben – um dem Raum eine Einheit zu geben - die Decke im Schlafzimmer gleich mittapeziert, und zwar in Flieder, genau wie die Wand an der Fensterseite des Zimmers. Wichtig ist hier wie dort, immer vom Licht weg zu tapezieren, wegen der Übergänge. Für Vinyltapete, die man übrigens trocken wieder von der Wand abziehen kann, wenn man sich mal sattgesehen haben sollte, benutzt man einen Spezialkleister, dem man bis zu 20 Prozent Dispersionskleber zusetzten sollte. Dann ist die Haftung besser.

Auf einem Tapetentisch werden die zugeschnittenen Bahnen eingekleistert und müssen dann mehrere Minuten einweichen, genau wie Papiertapete. Ein Tipp: Man sollte bei jeder Tapete immer die Anweisungen auf der Rolle beachten. Dort sind die genauen Weichzeiten und weitere Hinweise zur Verarbeitung der Tapete beschrieben. Auch die wichtigen Eigenschaften einer jeweiligen Tapete sind aufgeführt. Bei Vinyltapete wird man zum Beispiel finden, dass das Material abwaschbar ist. Wer die Symbole auf der Packung nicht deuten kann, sollte im Baumarkt einen Berater befragen und dann die richtige Tapete für seine Bedürfnisse heraussuchen.

Für Tapete gilt genau wie fürs Streichen: Mut zur Farbe und zur Kombination. Und genau wie beim Streichen kann man bei Tapete zusätzlich auch mit Strukturen spielen. Dazu kommen dann noch die verschiedenen Muster. Echt vielseitig also! Anke und Katrin haben etwas gewagt, wozu Astrid und Udo nicht den Mut hatten: Sie haben hinter dem Bett die komplette Wand mit Tapete in Ochsenblutrot tapeziert. Das wirkt feurig, bringt Wärme ins Zimmer. Aber eine Wand ist auch genug, um einen Akzent zu setzen. Und so wurden die restlichen Wände dann auch dezenter. Neben der erwähnten fliederfarbenen Tapete gab es noch eine in cremeweiß mit zartvioletten Blumen und eine einfache cremefarbene Tapete an der Seite, wo der große Kleiderschrank steht. Wenn das nicht romantisch ist! Alle Tapeten haben die gleiche Oberflächenstruktur, die an Leinwand erinnert. Das belebt, macht das Ganze optisch noch attraktiver.

Bordüren, Stoffe und weitere Dekoration

Zu vielen Tapeten kann man Bordüren bekommen und diese vielseitig an den Wänden einsetzen: als Rahmen, Trenner oder Akzent zum Beispiel. Die Wohnengel haben jedoch noch eine andere Idee. Sie wollen einen Teil der Dekoration im Raum mit Bordüre gestalten und so das Blumenmuster der Tapete noch einmal einbringen. Eine Hutschachtel kommt da gerade recht, um verziert zu werden. Und auch am Fenster werden Farben und Muster der Wände noch einmal aufgenommen. Denn zu der Tapetenkollektion gehören oft auch die passenden Stoffe dazu. Aus denen haben die Engeln Stores und Dekos, sprich Gardinen und Vorhänge, genäht. Stoff ist wichtig für eine gemütliche Atmosphäre, gerade am Fenster, wenn man sonst nur auf ein graues Rollo gucken würde!

Ein richtiger Hingucker kommt dann noch über das Bett: ein Baldachin mit Stoffrosen aus der Bastelabteilung. Dazu haben Anke und Katrin ein einfaches Moskitonetz an der Decke befestigt. Die Rosen kann man festnähen oder einfach mit Nadeln anstecken. Dazu noch ein paar kuschelige Kissen aufs Bett, schöne Nachttischlampen, die neben der neuen Deckenleuchte mit Schwenkarmen und ausrichtbaren Strahlern für das richtige, stimmungsvolle Licht sorgen, und ein paar Accessoires und Bilder. Jetzt haben Astrid und Udo keinen Grund mehr, über mangelnde Romantik in ihrem Schlafzimmer zu klagen!



Unglaublich aber wahr: Die Engel gestaltenim Handumdrehen.


Höllisch ...

... Himmlisch!

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