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Sperrmüll als Fundgrube
Auf dem Sperrmüll haben die
Wohnengel zwei ausrangierte Stühle und einen Tisch entdeckt. Dank
ihres heimwerkerischen Gespürs erkennen sie auf den ersten Blick:
Auch wenn die Möbel schon die besten Zeiten hinter sich haben, da
lässt sich noch jede Menge draus machen.
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Mediterraner Tisch
Helga und Nina befreien ihre
Ausbeute erstmal vom gröbsten Schmutz, denn nur auf sauberen
Untergründen kann neue Farbe optimal haften. Dann geht es auch schon
an die Arbeit: Zuerst wird der Tisch mit Wasser befeuchtet. Beim
Trocknen stellen sich die Fasern auf und die Oberfläche wird rau.
Jetzt kann vorgestrichen werden, das ist wichtig, damit der spätere
Anstrich lange hält. Nach dem Trocknen schleifen die Engel den Tisch
ab, sparen dabei aber einen Rand von etwa 10 cm der Platte aus.
Mediterranes Türkis bildet die Basis für den Tisch. Ein halber Liter
Acryllack im Wunschton gibt es im Baumarkt für etwa 12 €. Nach der
blauen Grundierung kommt der Clou: Ein Effektanstrich mit zwei
unterschiedlichen Grüntönen. Zuerst kommt der dunklere Ton dran,
denn man arbeitet immer von dunkel nach hell. Mit dem Pinsel grobe
Striche auf den Tischrand (den die Engel nicht angeschliffen haben)
streichen und mit einem angefeuchteten Schwamm die Farbe
unregelmäßig abziehen. So bleibt etwas vom Grün in den
Holzvertiefungen stehen. Den gleichen Arbeitsgang mit dem helleren
Grün wiederholen. Kaum zu glauben: Durch ein paar Pinselstriche ist
der schlichte Tisch nicht mehr wieder zu erkennen. Frische Farben
und der Patina-Effekt sorgen für Urlaubsstimmung wie am Mittelmeer.
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Stühle im Landhauslook
Von den Stühlen schrauben die Engel erstmal die Sitzflächen ab, denn
die müssen nicht mitlackiert werden. Dann grundieren sie das Holz
mit grau eingefärbter Vorstreichfarbe. Grau deshalb, weil rote Farbe
dadurch besser deckt und nicht so schnell wolkig erscheint. Nach dem
Trocknen die aufgestellten Holzfasern abschleifen und mit
kirschrotem Universallack drüber gehen.
Die Engel nehmen die Sitzflächen als Schablone für ein bequemes
Sitzpolster. Dafür die Platte auf ein etwa 5 cm dickes Stück
Schaumstoff (Reste gibt es schon für wenige Euro zu kaufen) legen,
abzeichnen und mit der Schere ausschneiden. Den Schaumstoff zusammen
mit der Platte auf ein etwas größeres Stück Reststoff (hier rot-weiß
gemustert) legen und umdrehen. Die Engel ziehen den überhängenden
Stoff an den Ecken straff und fixieren ihn mit dem Elektrotacker an
der Platte. Die Stoffränder versäumen die Engel noch zusätzlich mit
rotem Geschenkband. So kann nichts aufribbeln. Fertig sind die
Stühle in Landhausstil und das Tolle: Die Wohnengel haben fast
ausschließlich mit Resten gearbeitet, so hat die Aufmöbelung nur
wenige Euro gekostet.
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Aufgemöbelte Kommode
Wo die Engel gerade schon mal dabei
sind, knöpfen sie sich auch gleich noch eine verstaubte Kommode vor.
Den Untergrund zunächst anschleifen, dann vorstreichen und in einem
satten lila lackieren. Die Schubladenfronten werden in einem etwas
helleren Lila gestrichen. Nach dem Trocknen haben die Engel noch
eine einfache aber effektvolle Gestaltungsidee in Petto: Mit Hilfe
einer Schablone stupfen sie ein Blumenornament auf die
Schubladenfronten. Schablonen gibt es schon für wenig Geld im
Baumarkt zu kaufen, lassen sich aber natürlich auch schnell selbst
herstellen. Zum Stupfen nehmen die Engel einen speziellen
Stupfpinsel (kostet etwa 2 € im Baumarkt) und unterschiedliche
Farbtöne. Wichtig hierbei: Die Farbe vorher immer auf einem
Stückchen Pappe abtupfen, denn wenn zuviel Farbe auf den Pinsel
gerät, könnte etwas unter den Schablonenrand laufen.
Ein frischer Anstrich und die bunte Blumenranke werten das
Schränkchen zu einem ganz besonderen Schmuckstück auf. Die Wohnengel
haben heute ganze Arbeit geleistet und gezeigt, wie einfach es ist,
alte Möbel in neuem Glanz erstrahlen zu lassen. Und das Beste: Dafür
mussten sie nicht mal tief in die Tasche greifen.
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Einfach nur ... |
... Himmlisch! |
... Himmlisch! |
... Himmlisch! |
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