Küchenaufbau
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INFO:
Die Höhe der Arbeitsplatte muss genau geplant werden.
Neue ergonomische Erkenntnisse sprechen für eine
durchschnittliche Höhe von 90 bis 95 Zentimetern
gegenüber den früher üblichen 86 Zentimetern.
Kompliziertere Arbeiten, beispielsweise das Dekorieren
einer Torte oder Entgräten von Fischen, verlangen
etwa zehn Zentimeter mehr an Höhe; das Kochen erledigt
sich leichter, wenn zehn Zentimeter unter Standardhöhe
eingehalten werden. |
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Stück für
Stück werden die einzelnen Teile unter der Aufsicht der Engel
zusammengebaut. Begonnen wird mit den Schrankunterkonstruktionen
bzw. mit dem Korpus. Ein Highlight der Küche ist ein Rondell,
das viel Stauraum für jede Menge Töpfe bietet, wo sonst
eine tote Ecke wäre. Das Rondell hat zwei Tablare, die um 360
Grad drehbar sind. Die maximale Belastung der Tablare beträgt
jeweils ca. 20 Kilogramm. Die Kosten dieser Ecklösung belaufen
sich auf etwa 700 Euro.
Sobald
die Unterkonstruktion steht, kommt die Arbeitsplatte. Die wird auf
Grund der Größe in drei Teilen geliefert. Sie ist in
verleimter Staboptik mit einer Alublende und kostet je nach Ausführung
und Stärke ca. 1000 Euro. Die Aussparungen für Herd und
Spüle werden vor Ort angezeichnet und ausgeschnitten. Dazu
werden an den jeweiligen Ecken Löcher gebohrt, die als Anfangspunkt
für die Stichsäge dienen. Die Arbeitsplatte wird nach
dem Bohren von unten gesägt. Das sorgt für saubere Kanten.
Sind die Einlässe für Spüle und Herd ausgeschnitten,
werden die Platten mit einer Nut- und Federverbindung zusammengeklebt.
Eine ideale Lösung ist auch die Theke. Sie wird mit drei Edelstahlkonsolen
auf der Arbeitsplatte befestigt. Hier kann man sitzen und essen.
Für ca. 400 Euro verbindet die Theke das Moderne mit dem Nützlichen.
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INFO:
Für nahezu alle Tätigkeiten
in der Küche benötigt man gute Sicht und gutes Licht.
Deshalb ist für die richtige Ausleuchtung zu sorgen,
nicht nur durch ausreichend Tageslicht, sondern auch mit einer
entsprechenden Allgemeinbeleuchtung. Der Bedarf lässt
sich leicht berechnen: Bei Glühlampen sind rund 25 Watt,
bei Leuchtstofflampen zehn Watt Leistung pro Quadratmeter
Küchenfläche erforderlich. Diese Grundbeleuchtung
reicht als Arbeitslicht jedoch nicht aus, sie muss durch eine
gezielte Ausleuchtung der einzelnen Arbeitszentren ergänzt
werden. |
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