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Warenkunde Heimbibliotheken
Auf der Suche nach interessanten Einrichtungsmöglichkeiten
ist Wohnengel Katrin auf ein traditionelles Familienunternehmen
gestoßen. Die besondere Art der Wohnidee, die hier im Mittelpunkt
steht, ist das „Leben mit Büchern“. Bücherfreunden schlägt
dass Herz höher, denn ein spezielles und auf alle Bedürfnisse
abgestimmtes Angebot bietet genug Platz, um den wertvollen Lesestoff
angemessen aufzubewahren. Engel Katrin möchte nun zeigen, wie
man der Leidenschaft zu Büchern gerecht werden kann.
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Die richtige Planung
Die Planung einer eigenen Heimbibliothek gestaltet
sich in mehreren Schritten. Wichtig ist zuerst einmal das richtige
Aufmaß der Räume. Außerdem sollte eine Bedarfsanalyse
durchgeführt werden, damit auch alle Wünsche beachtet
und umgesetzt werden können – welche und wie viele Bücher
möchte man verstauen, kommen in der nächsten Zeit noch
mehr hinzu oder sind auch CDs und DVDs unterzubringen? Stehen all
diese Dinge fest, fehlt nur noch die Entscheidung, welche Art der
Bibliothek es sein soll oder auch welche Farben und Holzarten man
kombinieren möchte.
Viele Fragen, die zu Beginn der Planung offen stehen,
die aber mit Hilfe der richtigen Beratung auch schnell zu klären
sind. Ein vorgefertigtes Zeichenschema, in das Katrin ihre Messwerte
einträgt, vereinfacht die Planung. Katrin hat bei der Umsetzung
nur einen besonderen Wunsch: Sie möchte ihren Fernseher auch
gerne mal verschwinden lassen. Sind alle Extrawünsche geklärt
und alle Holzarten ausgesucht, steht der Planung am Computer nichts
mehr im Wege. Die Wunschbibliothek erscheint auf dem Bildschirm
und der Aufbau kann auch bald in der Praxis beginnen.
Engel Katrin legt mit Hand an, denn für den
Aufbau braucht man zu Beginn mehrere Hände. Steht das erste
Regal, sind die weiteren Schritte für Fachmann Burghart kein
Problem. Die Regalbretter haben Beschläge mit Schrauben, die
einen schnellen Aufbau ermöglichen.
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Verschiedene
Bibliotheken
Katrin ist neugierig
geworden und schaut sich in der Zwischenzeit weitere schöne
und gut geplante Bibliotheken an. Es gibt viel zu sehen, denn jedes
Format bietet Merkmale und Möglichkeiten, die auf den ersten
Blick nicht zu erkennen sind. Nur um ein Beispiele zu nennen: Eine
Sonderlackierung verwandelt ein System in eine Bibliothek des 19.
Jahrhunderts – man fühlt sich in die Zeit der englischen Landhäuser
und des Adels versetzt, in der man ein Buch vor dem Kamin las. Besonders
wertvolle Bücher lassen sich hinter Glastüren schützen.
In einer klassischen Bibliothek darf eine Holzleiter natürlich
auch nicht fehlen – an einer Schiene und mit Rollen geführt,
erreicht man so die Räume sogar bis in den letzten Winkel.
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Katrin kehrt
wieder in ihre Wunschbibliothek zurück. Nach einer Stunde fehlen
am Regal nur noch die Türen, die Burkhart in Null Komma Nix
einhakt. Ein paar letzte Handgriffe lassen die Kabel des Fernsehers
und der Stereoanlage in einer eingeplanten Kabelbox verschwinden.
Bücherstufen ermöglichen zusätzlich das Aufstellen
der Bücher in zwei Reihen, ohne den Titel zu verdecken, und
auch Katrins Wunsch, ihren Fernseher ab und zu verschwinden zu lassen,
ist erfüllt worden – er wird durch Schieberegale verdeckt.
Jede Heimbibliothek
bedarf der richtigen Planung, Herstellung und Umsetzung. Alles in
allem sollte man durchschnittlich vier bis sechs Wochen einplanen.
In dieser Zeit können dann auch alle Wünsche und Bedürfnisse
mit gut überlegten Möglichkeiten der Umsetzung beachtet
werden und in Erfüllung gehen. Am Ende entsteht eine individuelle
und schön eingerichtete Heimbibliothek, die alle Bücherschätze
angemessen unterbringt.
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