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Die
Wohnengel: Vorgarten
Ein Vorgarten
ist meist das erste, was man von einem Haus zu sehen bekommt. Ein
wichtiger Eindruck also – und wenn der nicht stimmt und der Garten
gar aussieht wie Kraut und Rüben, kommt der Betrachter womöglich
schnell auf die Idee, dass die Bewohner es mit der Ordnung im Haus
auch nicht so genau nehmen. Peinlich peinlich, findet zumindest
Uschi, die einen eben solchen Vorgarten ihr Eigen nennt, und das,
obwohl sie ansonsten die Reinlichkeit in Person ist. So kann das
natürlich nicht weiter gehen, und deshalb wartet Uschi sehnsüchtig
auf die Wohnengel Katrin und Kerstin.
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Der
Plan der Engel
Das Genie beherrscht
das Chaos…Das gilt auch für unsere Engel, die sich natürlich
gleich an die Planung machen. Für die Umsetzung holen sie sich
Gartenbauer Udo Volberg und Elektroprofi Michael Näckel ins
Boot. Schließlich braucht man für besondere Arbeiten
die entsprechenden Fachleute. Udo wird auch gleich Herr über
das Chaos. Mit dem Bagger wird erstmal Ordnung gemacht. Der Boden
wird geebnet und vor allem verfestigt, denn hier sollen nicht nur
Beete, sondern auch ein kleiner Weg mit Schotter entstehen. Klare
Linien, Übersicht und Ordnung mit einer Symbiose aus Natur
und Kunst – das ist das Konzept, das hinter dem neuen Garten steckt.
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Eine
Trockenmauer und mehr aus Kalkstein
Katrin und Kerstin helfen
Udo beim Bau einer Trockenmauer aus Kalkstein. Die hält ganz
ohne Mörtel und ist nebenbei auch noch eine Herberge für
kleines Getier, das in den Zwischenräumen Schutz findet. Die
beigefarbenen Steinbrocken, die pro Tonne und unsortiert etwa 120
Euro kosten (zzgl. Transport), werden entsprechend ihrer Form und
Größe gestapelt. Von hinten wird dann noch ein Erdwall
angetragen. Das stützt die Mauer zusätzlich, die sich
quasi in diesen Hang „hineinschmiegt“.
Kalkstein ist hier ein
wiederkehrendes Element. Er dient auch als Einrahmung und Begrenzung
und hilft dabei, Bereiche zu definieren und den Garten so zu strukturieren.
Nicht nur der neue Briefkasten „steht in Kalkstein“, auch eine Skulptur
aus Edelstahl, über die sich Uschi besonders freut, wird von
den Brocken eingerahmt. Auf diese Weise entsteht ein Miteinander
aus Natur und natürlich Gewachsenem sowie dem künstlich
Geschaffenen. Ein spannender Gegensatz!
Zu den großen Steinbrocken
gesellt sich ebenfalls heller Kalkschotter. Damit wird ein leicht
geschwungener Weg gestaltet. Der Schotter hat eine gebrochene Oberfläche
und ist daher weniger rutschig als herkömmlicher, glatter Kies.
Er wird in einer etwa drei bis fünf Zentimeter dicken Schicht
aufgebracht. Der Preis bemisst sich oftmals nach der Bestellmenge
und kann sich, zuzüglich zu den Transportkosten, zwischen etwa
40 und 100 Euro bewegen.
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Was jetzt noch
an Fläche übrig bleibt, wird zu Beeten. Preisgünstiger,
belebend-grüner und schnell wachsender Bambus setzt Akzente.
Uschi entdeckt immer mehr asiatische Elemente – klare Linien, Kies
und Bambus kann man auch in Zen-Gärten finden. Aber so richtig
asiatisch wird es natürlich nicht. Bei der Auswahl der Pflanzen
haben sich die Wohnengel vor allem auch an der Lage des Vorgartens
auf der Sonnenseite orientiert. Also braucht man Pflanzen, die viel
Licht vertragen. Rosen und Lavendel passen hier perfekt, sehen schön
aus und verströmen außerdem einen wunderbaren Duft. Ein
Genuss für mehrere Sinne auf einmal!
Die Beete werden
abschließend mit Rindenmulch bestreut. Der kostet im 60-Liter-Sack
etwa 10 Euro und hat viele tolle Eigenschaften. Nicht nur, dass
er hier mit seiner kräftig braunen Farbe schöne Kontraste
zum Kalkstein setzt – der Mulch ist auch praktisch. Er schützt
den Boden vor Frost und Trockenheit. Außerdem hat Unkraut
hier kaum eine Chance.
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Beleuchtung
Damit der schöne
neue Garten auch nachts zur Geltung kommt und gebührend bewundert
werden kann, darf Licht nicht fehlen. Aus dem Baumarkt kommen schlichte
Außenleuchten aus Stahl - passend zur Skulptur. Sie kosten
rund 50 Euro pro Stück und werden jeweils auf einer Betonplatte
entlang des Weges befestigt. Elektriker Michael verlegt die speziellen
Erdkabel in 60 Zentimeter Tiefe, deckt sie ab und vergisst auch
nicht das Kabelwarnband, damit nichts passieren kann. Ein FI-Schutzschalter
im Verteiler gehört auch noch dazu.
Schon bald zieht Uschis
neuer Vorgarten die neugierigen Blicke der Nachbarschaft auf sich.
Kein Wunder – die Wohnengel und ihre Helfer haben hier einen echten
Hingucker geschaffen, der Uschi nun ganz und gar nicht mehr peinlich
zu sein braucht!
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Höllisch ... |
... Himmlisch! |
Höllisch ... |
... Himmlisch! |
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